SÄNTIS MALT WHISKY EDITION GENESIS NR. 3

Phoenix Finish*, 42,6% Vol., 7 Jahre, ? Flaschen

 

*PHOENIX ist ein Prestige-Cuvée. Der elegante und komplexe Top-Wein wird aus selektionierten Trauben der Sorten Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah aus den besten Lagen in Deutschkreutz gewonnen. Er reift 18 Monate in neuen Eichenholzfässern.

 

Seit 2016 die Idee zur limitierten Edition Genesis entstand, sind wir auf der Suche nach leidenschaftlichen Partnern mit aussergewöhnlichen und kreativen Ideen. Durch die freundliche Vermittlung unseres Vorarlberger Säntis Malt Partners Bevanda – Wein & Destillate, lernten wir die Winzerfamilie Josef u. Maria Reumann und ihr Weingut Reumann kennen. In deren Heimatort Deutschkreutz, im Mittelburgenland, dem österreichischen Rotweinzentrum schlechthin, gedeihen auf insgesamt 10 Hektar Rebfläche unter idealen Bedingungen unter anderem die Rebsorten derer Spitzen-Cuvées PHOENIX. Der Flaggschiff-Wein des Hauses wird seit 1996 produziert. Hierbei wird die Paradesorte BLAUFRÄNKISCH mit internationalen Sorten cuvéetiert und in hochwertigsten französischen Eichenfässern ausgebaut. Sie hat unglaublich viele Facetten, ist reichhaltig, vollmundig, balanciert und strukturiert.

 

BRAUEREI LOCHER AG

 

1886 übernimmt Johann Christoph Locher aus Oberegg die Brauerei in Appenzell um die Ernährung seiner vielköpfigen Familie zu sichern.

 
Brauerei Locher in Appenzell Bild des Firmengeländes
 

1898 übernimmt Karl Locher-Streule nach dem Tod seines Vaters die Leitung der Brauerei.

 

1920 Die Brauerei Locher AG nimmt das erste Lastauto Appenzell Innerrhodens in Betrieb.

 
Lastwagen der Brauerei Locher Bild von 1920
 

1928 Karl Locher-Elser repräsentiert die dritte Generation der Brau-Dynastie Locher.

 

1963 Karl Locher-Elser tritt die Leitung an seine beiden Söhne Karl Locher-Rickenmann und Johannes Locher-Marmy ab.

 

1996 Die Cousins Raphael Locher-Diem und Karl Locher übernehmen die Brauerei in 5. Generation.

 

1999 Braumeister Karl Locher beginnt mit der Herstellung des Säntis Malt Whiskys. Diese reifen in 60-130 Jahre alten Bierfässern heran, was weltweit als Standardlagerfass einzigartig ist.

 
Verkostung des Whiskies von Karl Locher Bild
 

2010 Der Appenzeller Säntis Malt wird in Jim Murrays Whisky Bible zum “European Whisky of the year” gekürt.

 

2012 Seit diesem Jahr werden unsere Säntis Malt Editionen regelmässig bei der International Wine and Spirit Competition in London ausgezeichnet. Bisher auch zweimal mit Gold, was im deutsch-sprachigen Raum einmalig ist.

 

2016 entstand die Idee zur Edition Genesis.

 

2017 Die erste Edition reifte zuerst sechs Jahre in historischen Bierfässern der Brauerei Locher AG. Am 14. Juli wurden der Whisky in die Barrique Fässer des Weinguts Feiler-Artinger umgelagert.


2018 Am 10. Oktober wurde die Edition Genesis No. 1 nach über 14 monatigem Finish und total 7 Jahre Lagerung abgefüllt.


2020 folgte im Juli nach sechseinhalbjähriger Lagerung in Bier- und Bourbonfässern und einer fast einjährigen Lagerung in zwei Acolonfässern Genesis No. 2

 

WEINGUT REUMANN

 
 

Foto v.l.: Oliver Bertsch (Bevanda – Weine& Destillate), Josef Reumann (Weingut Reumann), Detlef Sommer (Säntis Malt)

 
 

Zwei Fässer dieses Weines nahmen wir direkt nach ihrer Entleerung mit auf die über 700 Kilometer lange Reise nach Appenzell.

 
 

Zurück im Appenzellerland belegten wir diese beiden Fässer mit zwei vorgelagerten Whiskys, die uns in ihrer Stilistik am besten zu harmonisieren schienen, mit den in den Fässern schlummernden Aromen.

 
 

Nach nunmehr über einem Jahr Ruhe wurde es Zeit den «Phoenix aus den Fässern entsteigen zu lassen».

 
 

TASTING NOTES & KOMMENTAR VON ARTHUR NÄGELE, AUGUST 2021

Aussehen: mittleres Bernstein


Nase: Butterkaramell und röstige Malznoten machen den Auftakt, Rosinen und getrocknete Feigen umgarnen zusammen mit deutlichen Rotweinklängen die Kernaromatik. Schwarze Kirschen und dunkle Beeren; später Vanille, getrocknete Apfelringe und die klassische Bierschaumnote des Säntis Malt.

 

Gaumen: weinige Süsse gepaart mit Toffee und mächtiger Holzwürze der russischen Eiche, ein Hauch schwarzer Pfeffer. Trockenfrüchte, etwas Tabak und Leder. Etwas wärmend, aber dennoch weich und vielschichtig. Karamell, Backpflaumen und Bratapfel und etwas nussig. Weiche Tannine leiten in einen langen und kräftigen Abgang über.

 

SÄNTIS MALT EDITION GENESIS NR. 2

Acolon Finish*, 48,5% vol, 7 Jahre, 1088 Flaschen

 

*Acolon ist eine Rotweinsorte, die 1971 aus den Rebsorten Lemberger und Dornfelder gekreuzt wurde.

 

Seit 2016 die Idee zur limitierten Edition Genesis entstand, sind wir auf der Suche nach leidenschaftlichen Partnern die in ihren Weinbergen auch Rebsorten anbauen die im Allgemeinen nicht so geläufig sind. Manchmal hilft uns dabei auch der Zufall. Auf vielen Veranstaltungen erzählen wir den Gästen die Entstehungsgeschichte der Edition Genesis Nr. 1, so auch im Winter des Jahres 2018: «Eine schöne Geschichte, das wäre doch auch etwas für uns, Schatz», mit diesen Worten erfuhren wir auf einem Whisky Festival, dass unsere Gäste mit denen wir uns gerade unterhielten, das Ehepaar Witzig war. Sie betreiben ein eigenes Weingut im schönen Zürcher Weinland, das Weingut Lindetröpfli in Uhwiesen. Aus ersten Gesprächen wurde eine wunderbare Partnerschaft zwischen zwei Familienbetrieben, dem Weingut Lindetröpfli und der Brauerei Locher.

 

WEINGUT LINDETRÖPFLI

 

1902 kauft Arnold Witzig, Sohn einer fünfköpfigen Bauernfamilie und Urgrossvater des heutigen Besitzers, in Uhwiesen das «Haus zur Linde» und gründet einen Landwirtschaftsbetrieb mit Weinbau.

Die Weinbau- und Tavernengeschichte dieses historischen Gebäudes geht aber fast 600 Jahre zurück.

Selbst Johann Wolfgang Goethe übernachtet darin, da er dreimal den Rheinfall besucht (1755, 1779, 1797).

Der Familienname Witzig wird 1402 erstmalig urkundlich in Uhwiesen erwähnt.

Arnold Witzig führt den Betrieb durch die schwierigen Jahre zweier Weltkriege bevor sein Sohn, ebenfalls Arnold mit Vornahmen übernimmt.

 
Fässer
 

1966 Hermann Witzig, Vater des heutigen Besitzers übernimmt die Leitung des Betriebs.

 
Keller
 

1994 übernimmt Daniel Witzig den elterlichen Familienbetrieb und baute ihn gemeinsam mit seiner Frau Sonja aus.

 
Fass
 

1997 wird das historische Gesellenhaus gekauft um den Betrieb erweitern zu können.

 
Weingut
 

2007 wird die damals noch immer in der Zucht-Phase befindliche Rebsorte Acolon als fünfte Rebsorte nach Riesling (Sylvaner), Räuschling Kerner, Pinot Noir in den eigenen Rebbergen im Zürcher Weinland angebaut.

 
Rebberg
 

2017 Tochter Janine und ihr Lebenspartner sind im Weingut eingebunden und auch die darauffolgende Generation steht schon auf kurzen und noch sehr wackligen Beinen für die Zukunft des Weinguts Lindetröpfli parat.
www.lindetroepfli.ch

 
Fass
 
 

TASTING NOTES & KOMMENTAR VON ARTHUR NÄGELE, JUNI 2020

Schon der Genesis 1 war eine Offenbarung, ein wegweisendes Projekt in der Zusammenarbeit mit Topwinzern, welche mit der zweiten Abfüllung nun fortgeführt wird. War es bei Genesis 1 kein geringerer als Feiler-Artinger aus dem dem Burgenland, (ent)führt uns das zweite Kapitel der Appenzeller Genesis in das AOC Weinbaugebiet Zürich. Die Fässer stammen vom Weingut Lindetröpfli, dessen Wein "Quintus Barrique" vorher in den Fässern lagerte.

Der Quintus Barrique wird aus der relativ jungen Traubensorte Acolon hergestellt, einer Neuzüchtung der staatlichen Versuchsanstalt Weinsberg (DE). Acolon ergibt füllige, vollmundige und farbintensive Weine und gedeiht ideal im Klima der Schweiz.

Farbe: Tiefes Mahagoni mit rötlichen Reflexen. Nase: omnipräsent weinige Noten, rotbeerig, Rosinen und Sultaninen. Karamell und Toffee, geröstetes Malz, ein Hauch süsser Pfeifentabak und getrocknete Walnüsse. Der typische Hausstil des Säntismalt ist deutlich erkennbar und gut in die Rotweinaromen eingebunden.

Gaumen: charaktervoll und etwas pfeffrig. Butterkaramell und Trockenfrüchte dominieren den ersten Schluck. Eine gewisse weinige Süsse umspielt die malzigen Getreidenoten und umgarnt seiden die erkennbare Tanninstruktur. kernig-würzige Noten die entfernt an luftgetrocknete Trauben für Süsswein erinnern, scheinen durch. Der lange Abgang wird von Holzwürze und Trockenfrucht getragen, die in röstige Kaffeenoten übergehen, die nicht enden wollen.

Fazit: Sehr geradlinige Aromatik. Dichtes Malz und deutliche Rotweincharakteristik vereinen sich zu Genesis 2. Dennoch vielschichtige Nase, am Gaumen entwickeln sich die Aromen konsequent weiter, welche die Nase verspricht. Dieser Whisky ist nichts für hastige, er braucht Zeit um zu sich zu kommen und seine Aromen zu entwickeln, wenn er eingegossen wurde.

 

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