Seen

SAGEN DER ALPSTEIN-SEEN

Der jungen Gräfin kamen darob Tränen der Freude, die zu Boden glitten, schliesslich zum Bächlein wurden, und die Talsenke zu ihren Füssen aufzufüllen begannen – der Fählensee entstand. Als sich sogar der Überlauf den Stiefelweg hinunter ins Tal der Sämtis-Alp ergoss, wand sich dort der Wasserschwall bis zu einer bewaldeten Felsplatte unter der Alp Sigel, wo sich bald das Wasser staute – es entstand der Sämtisersee. Mehr

Wasserjungfrau

DIE WASSERJUNGFRAU VON WEISSBAD

Erschrocken fragte er sie, wer sie sei und was sie hier mache. «Seit dreihundert Jahren hüte ich das reine Wasser des Weissbaches. Du siehst, das Wasser erhält mich für immer jung. Und wenn du mir versprichst, dass du mich zur Frau nimmst, dann wirst du einer von uns und darfst für immer so leben wie ich.» So zu leben begehrte er zwar nicht, aber die Jungfrau war so ausnehmend lieblich, dass ihm sein Herz bis. Mehr

Hütten

SAGENHAFTE RIESEN UND ZWERGE

Wer den Produktionsabläufen in der Brauerei Locher AG besuchshalber beiwohnt und beobachtet, wie emsige Profis hier aus natürlichen Zutaten Produkte entstehen lassen, die weitherum grosse Beachtung und Anerkennung finden, der denkt unwillkürlich an Heinzelmännchen. Auch die gab es schon früher im Alpstein, wie unsere nächste Sage berichtet. Mehr

Jungfrau

DIE SCHATZ-JUNGFRAU VON WASSERAUEN

Der nie versiegende Tschuder in Wasserauen beflügelte schon seit dem Mittelalter die Phantasie der Appenzeller und brachte die nahen Wildkirchlihöhlen mit ihm in Zusammenhang. Von einem Goldschatz handelt die folgende Geschichte, die in Wasserauen spielt, am Fusse der Alp Sigel. Ob der Hans-Ulrich einst zu tief ins Sigel-Malt-Glas geguckt und den wertvollen Gehalt in dessen Inneren wacker unterschätzt hat? Mehr

Eichenbierfässer

BIS 120 JAHRE ALTE EICHENFÄSSER

Als traditionsreiche Brauerei besitzt die Familie Locher historische Eichenbierfässer, die während Jahrzehnten – gar während eines ganzen Jahrhunderts – zur Lagerung von Bier verwendet wurden. Ihr ganzes Leben lang haben diese Fässer den Geruch des Biers aufgenommen und diesen Geist sowie die uralten Geschichten und Erinnerungen an die Seele des Appenzeller Säntis Malt weitergegeben. Mehr

Torf

DER TORFSTECHER-HANNES

Vor etwa 300 Jahren soll am Hügelzug über dem Gontenmoor der Blatters Hannes gelebt haben, Kleinbauer und Torfstecher. Er war mit einer besonderen Gabe gesegnet und konnte «gegen Hitz ond Brand». Das heisst, er konnte mit Gebeten, die ihn seine verstorbene Mutter gelehrt hatte, Fieber und Schwellungen heilen, Warzen vertreiben und gar Blutungen stillen. Von ihm erzählt man sich folgendes. Mehr